Begleitung von Geflüchteten während der 2. Phase

Nach einer ersten Phase in einer Kollektivunterkunft ziehen die meisten Geflüchteten in eine eigene Wohnung. Je nach Status werden sie von einem Asyl- oder Flüchtlingssozialdienst betreut (in Bern und Köniz: Kompetenzzentrum Integration, resp. Caritas oder SRK). Die Unterstützung von Familien oder Einzelpersonen durch Freiwillige in Alltagsfragen (selbstständiges Wohnen, Orientierung im Quartier, Konversation auf Deutsch, Übersetzen von Briefen, Begleitung an Elterngespräche in der Schule etc.) kann für die erfolgreiche Integration im neuen Zuhause sehr wertvoll sein.

Bei der Alltagsunterstützung von Einzelpersonen und Familien kommen in der Regel die Benevol-Richtlinien für freiwillige Einsätze zum Einsatz. Freiwillige Unterstützer besuchen einen Einführungskurs, und der Umfang ihrer Unterstützung wird in einer Einsatzvereinbarung festgehalten. Abgrenzung und Wahrung der Privatsphäre sind wichtig, ebenso wie die die konstruktive Zusammenarbeit mit dem/der fallführenden SozialarbeiterIn. Es kann ein Strafregisterauszug verlangt werden, insbesondere wenn es auch um eine (Mit-)Betreuung von Kindern geht.

Interessierte melden sich bitte bei Samuel Luzi, samuel.luzi@bern.ch

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